Und am Ende komme ich zum Dirigent Srba Dinić, wirklicher Held der Vorstellung, der fähig ist den Orchester, Chor und Solisten zum höchsten Niveau der Ausführung zu führen, wobei ich vor vielen Jahren anwesend war.

Luis Gutiérrez Ruvalcaba, Othello, Theatro de Bellas Artes

Nicht-Ring-Kenner mögen nun ziemlich ertrinken in diesem Instrumentalverschnitt, alle aber konnten spüren, wie Srba Dinić das bestens
aufgelegte Staatsorchester zu enormer Klangbrillanz trieb.
Verzaubern die präzise Blechbläser, unter Hochdruck spielende Streicher, hübsche Soli von Flöte und Violine, die Kammermusik des ersten Wälsungenblicks bezaubern, und Dinić kostet auch die Weichheit in Wotans Abschied aus. Da klang manches schon spannend vor für einen szenischen Braunschweiger „Ring“.Braunschweiger Zeitung, Staatsorchester Braunschweig
Dinić profilierte sich als sensibler Klangfarbengestalter und perfekt mitatmender musikalischer Begleiter.

Braunschweiger Zeitung, Gala-koncert, Symphoniker Hambur

Mit Anna Netrebko an seiner Seite, hat Dinić sich nicht nur Luxus erlaubt, aus dem Orchester die schönste Farben rauszuziehen und die musikalische Dramaturgie des jeden Teils zu verstehen, sondern hat sehr detailliert  jede Instrumentengruppe   ausgebaut: weicher und voller Klang der Streicher, exquisite abgerundeten Klang der Holzbläser und exzellente Diktion von Blechbläser.

El Universal, Gala-Konzert mit Anna Netrebko

Revierpassagen – Akzent zum Verdi-Jahr: Die Räuber (I Masnadieri) am Aalto Theater Essen (Werner Häußner ) – Ähnlich ausgefeilt wie die Regie mit der Szene geht Dirigent Srboljub Dinić mit Verdis Partitur um. Dinić will uns hörbar machen, dass Verdis „Galeerenjahre  zu Ende gehen, dass er über die schlagkräftigen Cabaletten hinauswächst, dass seine Instrumentation reicher und dramaturgisch überlegter wird. Dass Dinić den zündenden Schwung und die federnd abspringende Attacke punktierter Rhythmen dämpft, muss nicht sein: Es ist gerade der Kontrast von innovativer Sprache und überkommenen „Floskeln“, die den Reiz der „Masnadieri“ ausmachen. Das Orchester lässt spüren, wie es die „hohe Schule“ seines Chefs verinnerlicht hat: delikate Phrasierungen, sorgsame Balance, kultivierte Soli sorgen für einen veredelten Verdi-Klang.
Der neue Merker (Christoph Zimmermann) – Srboljub Dinic kann umfängliche dirigentische Erfahrungen namentlich im italienischen Repertoire vorweisen, das hört man den „Masnadieri“ an. Die Musik der Oper wirkt emotional voll erfasst, agogisch sensibel ausgeformt und trotzdem mit allem hitzigen Impetus geboten, welche den jungen Verdi beflügelte. Es freut, dass Dinic neben dem bald scheidenden Stefan Soltesz mit dieser Produktion eine so gute Figur macht.
Der neue Merker (Gerhard Hoffmann) – Srboljub Dinic scheint der geborene Verdi-Dirigent, welcher es in bester Manier versteht Spannungsbögen zu produzieren, Gegensätze zu formulieren, wie man Legato phrasiert, Sänger begleitet, Tempi proportioniert. Mit den vorzüglich musizierenden, hochmotivierten Essener Philharmonikern erklang bereits die einleitende Sinfonia sphärisch in duftiger Transparenz, mit dem traumhaften Cello-Solo (István-Alexander Gaal) und der serbische Dirigent entfesselte zunehmend einen orchestralen Klangrausch der Extraklasse gleichwohl in den lyrischen Momenten sowie den dramatischen Zuspitzungen der Partitur.
WAZ / NRZ (Dirk Aschendorf) – Srboljub Dinic setzt am Pult der der Essener Philharmoniker weniger auf breiten, süffigen Verdisound,  sondern auf Durchsichtigkeit und sängerfreundliche, feinschwingende Tempi.
Ruhr Nachrichten  (Klaus Stübler) – Srbloljub Dinic am Pult der Essener Philharmoniker legt den ersten Teil auch von den Tempi her eher lyrisch an, um den Schlussteil dramatisch zugespitzt zu präsentieren.
Die Deutsche Bühne (Detlef Brandenburg) – Musikalisch erlebt man einen Abend auf sehr hohem Niveau mit einem fast zu perfekten Dirigat. Srboljub Dinic, Chefdirigent am Stadttheater Bern und in Essen als Gast am Pult, interpretiert Verdis zwar konventionelle, aber durchaus kontrastreiche und um knallige Effekte selten verlegene Partitur mit einem Maximum an Delikatesse, Differenzierung und Tempodisziplin. Das klingt sehr gut, manchmal aber fast schon zu kontrolliert, ein bisschen mehr Schärfe und Feuer hätte dieser Räuberoper nicht geschadet.
HYPERLINK „http://www.Opernnetz.de“ Opernnetz.de (Sascha Ruczinski) – Unter der Leitung von Srboljub Dinic gelingt den Essener Philharmonikern ein ordentlicher Verdi, auch wenn hier noch etwas Luft nach oben ist. Die Abstimmung zwischen Orchester und Sängern ist optimal.
Theater pur – Gleichwohl spielen die Essener Philharmoniker unter Srboljub Dinic unter gehöriger Spannung, kosten Stimmungen aus und lassen orchestrale Farben lustvoll aufblühen. Hier ertönt ein Klangereignis von Format.
WDR 5 (Scala) –  Der Gastdirigent Srboljub Dinic und die Essener Philharmoniker machten mit Verve und Eleganz klar, dass die Räuber echte Verdi-Qualität zu bieten haben.
klassikinfo.de (Sabine Weber) – Auch die Essener Philharmoniker unter Srboljub Dinic sind eine wahre Freude.
lokalkompass.de – Der Serbe Srboljub Dinic hatte die Essener Philharmoniker mit Verve im Griff. Musikalisch also ein gelungener Verdi-Abend, zumal eine Rarität!
Neue Osnabrücker Zeitung (Pedro Obiera) – Dinic hält die musikalischen Fäden sicher in der Hand.
Online Musik Magazine (Thomas Molke) – Auch die Essener Philharmoniker liefern unter der musikalischen Leitung von Srboljub Dinic einen satten Verdi-Sound, so dass es am Ende großen Applaus für alle Beteiligten gibt.
Der Opernfreund (Martin Freitag) – Musikalisch erlebt man einen Hochglanz-Verdi. Schon in der Ouvertüre mit dem Cellosolo hört man den wohlvorbereiteten Klang der großartigen  Essener Philharmoniker. Srboljub Dinic hat genau das Gespür für die Tempoverhältnisse des frühen Verdi, kein Schrum-Schrum, sondern ein durchaus experimenteller Komponist seiner Zeit ist da zu hören, die düstere Tinta gerade dieses Werkes exakt getroffen. Die Sänger werden nahezu getragen und können sich ganz auf ihre vokalen Aufgaben konzentrieren.
Der Opernfreund (Rudlf Hermes) – Sehr energisch klingen die Essener Philharmoniker unter dem Dirigat von Srboljub Dinic, der hier mit energischem Feuer aufspielen lässt.  Das wirkt sehr leidenschaftlich und spornt auch die Solisten auf der Bühne an. Auch wenn die Regie von Dietrich Hilsdorf nicht überzeugen kann, bietet sich hier immerhin die Gelegenheit eine Verdi-Rarität zu erleben.
www.Opernnetz.de Opernnetz.de (Christoph Broermann) – Musikalisch ist das ein Triumphmarsch in Dolby Surround. Das gesamte Theater wird von diesem Moment mitgerissen. Alexander Eberle hat nicht nur für diese Szene Chor und Extrachor großartig vorbereitet. Inmitten des Spektakels steht Dirigent Srboljub Dinic und reißt Orchester und Sänger mit präzisem Schlag zu einem rhythmisch straffen Spiel mit vehementer Attacke hin. Sein spannungsgeladenes Spiel macht Effekt, und einige im Publikum klatschen prompt zu früh in eine Generalpause hinein. Doch auch die leisen Momente prägt Dinic mit dem bestens disponierten Essener Philharmonikern zu zwingender Intensität. Der Dirigent fordert sehr deutlich von den Musikern absolute Aufmerksamkeit, Lob wie Missfallen zeigt er ganz offen.
WAZ / NEZ (Klaus Albrecht) – Srboljub Dinic am Pult der Essener Philharmoniker gab Verdi Musik lyrischen Ausdruck wie dramatischen Geist in den faszinierenden großen Ensemble-Szenen. Eigentlich sollte man diese Aida aud DVD verewigen.
Der Bund (Peter König) – Die Partitur ist bei Srboljub Dinic in besten Händen. Dynamisch die Brandbreite nutzend und Verdis Tempovorgaben getreu, lotet der Maestro alle Finessen des Meisterwerks aus. Das Berner Sinfonieorchester musiziert von ersten Streicherfiguren in der Ouvertüre bis zu den großen Ensembles blitzsauber.
Neue Zürcher Zeitung – Das Berner Sinfonieorchester ist mit ist mit Srboljub Dinic in sicheren Händen. Der musikalische Direktor, der am Berner Theater schon etliche Verdi Produktionen dirigiert hat, zeigt Gespür für die Belcanto Elemente und für den Spannungsaufbau in den großen Ensembleszenen. Unvergesslich etwa das Finale des zweiten Akts, wo verordnete Festfreude, die Schreckensvisionen Macbeths, die Vertuschungsversuche der Lady und das Erstarren der Gäste sich zu einem vielschichtigen Gefüge verdichten.
Der neue Merker (Alex Eisinger) Das Orchester unter seinem musikalischen Direktor Srboljub Dinic präsentierte sich in Hochform, es gab keinen einzigen Wackler, der Dirigent setzte Akzente, war andrerseits auch ein einfühlsamer Begleiter, ein überzeugendes Dirigat.
www-oper-aktuell.info – Genauso spannungsgeladen wie das Geschehen und der Gesang auf der Bühne sind auch die Klänge aus dem Graben. Srboljub Dinic und das Berner Sinfonieorchester bleiben dem Werk nichts an geradezu lautmalerischen Effekten schuldig.“
Bote (Reinmar Wagner) – Und auch Dinic bewies eine klangliche und dynamische Sensibilität. Ohne dramatische Wirkungen zu verschenken, deckte er die Sänger nie zu, und schaffte es, das hin und wieder ein wenig behäbige Berner Orchester auf die Finali aufzufeuern.
Der Landbote (Herbert Büttiker) – Die packende Fülle an Klängen des Hässlichen und Bösen kommt in Macbeth aus dem Orchester – und sie basiert hier aus der sauberen und präzisen Arbeit des Orchesters.  Das zeigt das Orchester unter der Leitung von  Srboljub Dinic auf packende Art. Da wird auch klar, wie sehr das phantastische Sujet Verdis Klangphantasie und -dramaturgie inspirierte.“
Der Bund (Peter König) – Dirigent Srboljub Dinic, dem viele Stile liegen, ist selten so in seinem Element wie hier. Von allen Belcanto-Komponisten ist Rossini der Witzigste und Unterhaltsamste, aber es bedarf des gewissen Quäntchens Schmiss und Schmalz, seine Partituren zum Leben zu erwecken. Es gibt kaum Langweiligeres als lustlos heruntergenudelte Rossini Repertoirevorstellungen an großen Opernhäusern. Hier aber das pure Gegenteil: Das prickelt und perlt von der ersten Minuten an, lustvoll der Dirigent, begeisterungsfähig und für eine Premiere bemerkenswert präzise das Orchester. «La Cenerentola” besteht nicht nur aus Spaß, es gibt romantische, schmelzend schöne Passagen, und auch ihnen zollen Dinic und das BSO gebührend Respekt.
Berner Zeitung (Oliver Meier) Der Abend hatte durchaus Schwung dank Dirigent Srboljub Dinic und dem Berner Sinfonieorchester.
Berner Zeitung (Christophe Schuwey) – … le chef, lui offrait une musique idéale, en choisissant le meilleurs tempi possibles, donnant tout son souffle aux crescendi, libérant, à la tête d’un orchestre irréprochable, toute l’énergie de cette partition sans pareille.
Opernglas (B. Kempen) – Schon das Eröffnungsthema der Streicher lässt die Luft anhalten und die Ohren spitzen. Sanft duftend und so gläsern zerbrechlich, dass es vor Schönheit beinahe schmerzt, beginnt die Premiere von «Eugene Onegin” im Essener Aalto-Musiktheater. Unter der filigran analysierenden Leitung von Srboljub Dinic verabschieden sich Tchaikowsky lyrischen Szenen von Melancholie, opulenter Wucht und dunkler Schwermut und kommen mit flirrend drängenden Tempi und virtuos schwebender Leichtigkeit im heutigen Russland an, in einer jungen Welt zwischen Modernität und gesellschaftlichen Traditionen, die wie elektrisiert Freiheit wittert und nicht wagt zu springen. So unbelastet und neugierig wie Dinic mit dem Essener Philharmonikern die Partitur in einem neuartigen Klangerlebnis definiert, geht auch Film- und Theaterregisseur Michael Sturminger…
Opernwelt (Regine Müller) Die Handschrift des Serben Srboljub am Graben unterschiedet sich deutlich von der druckvollen Stabführung des Hausherren Stefan Soltesz: Dinic pflegt einen lockeren, elegant leichten Dirigierstil und bevorzugt einen luftigen, nicht pompös angedickten Klang, was Tchaikowsky ausgezeichnet bekommt.
WAZ (Lars von der Gönna) – Essens Philharmoniker lassen erneut hören, auf welchem Niveau sie musizieren. Als Gast machte Srboljub Dinic Staunen: raffiniert, poetisch, vielschichtig – vital, aber nie rustikal die Massenszenen, in denen auch der Chor hochklassig agiert. Das Orchester scheint Dinic sehr zu mögen.“
Ruhr Nachrichten – Der sonst am Stadttheater Bern wirkende serbische Dirigent Srboljub Dinic macht nicht nur eine sehr gute Figur, sondern hat auch das Publikum auf seiner Seite.
Opernnetz (Christoph Broermann) – Das Ergebnis dieses Eugen Onegin ist die musikalische Auslotung durch Srboljub Dinic und die aufregend gut disponierten Essener Philharmoniker. Dinic wählt ein forsches Grundtempo, das er durch leidenschaftliche Momente oder durch dramatische Zuspitzungen aufbricht. Das kommt dem Konversationston der Oper zugute, der nie schwülstig aufgeladen erscheint. Die Essener Philharmoniker setzen klare Zeichengebung sehr sicher um, gehen Tchaikowskys Musik hörbar auf. Im schlank-filigranen Klang sind viele Feinheiten zu vernehmen, die den emotionalen Gehalt der Oper wie von selbst unterstreichen. Erhitzte Gemüter, jugendliche Sehnsüchte und volkstümliche Ausgelassenheit spiegeln sich wider im technisch versierten Spiel.
Online Musik Magazine (Thomas Molke) – Die musikalische Umsetzung folgt Sturmingers Regie-Ansatz. So klingen auch die Essener Philharmoniker unter dem Dirigat von Srboljub Dinic keineswegs so romantisch und sentimental, wie man es bei diesem Werk in zahlreichen CD-Aufnahmen hört. Gerade bei der Ouvertüre verzichtet Dinic auf einen extrem pathetischen Klang und erzeugt mit kleinen Pausen zwischen den Streicherbögen etwas mehr Realismus. Dabei geht die tiefe Emotionalität, die in der Musik liegt, nicht verloren.
tg Info (Dr. Markus Schönwitz) – Die Essener Philharmoniker blühten unter dem Srboljub Dinic regelrecht auf: Unter seiner präzisen, klaren, transparenten wie ebenso feinfühligen Leitung überzeugten die Musiker durch hervorragende Intonation, tolle Einzelleistungen sowie einen äußerst homogenen Gesamtklang. Das das Orchester sich trotz Fülle und Wärme häufig in zarten Piano-Registern aufhielt, konnten sich die ungemein passend besetzten Bühnencharaktere stimmlich bestens entfalten – auch schauspielerisch.
Der Opernfreund (Peter Bilsing) Er wollte etwas ganz Intimes und zudem dem Menschen nahes schaffen – so Srboljub Dinic der Dirigent der Produktion. – Das Ergebnis finde ich als überaus berührend und stellt für mich den Höhepunkt innerhalb der Bühnenwerke dieses russischen Komponisten dar. – Sein Credo „ Belcanto gilt nicht nur für die Sänger, sondern auch für das Orchester“ zeichnet und benennt wunderbar eine Interpretation, die wir beglückend als neuen, luftig, leichten und lebendigen Tschaikowski genossen haben. Die Essener Philharmoniker spielten dies alles grandios – weg von Schwulst und übermäßigen Rubato. Vieles klingt kammermusikalisch; selten wurde die Partitur dermaßen transparent durchleuchtend zum strahlen gebracht.
Recklinghäuserzeitung (Bernd Aulich) – Gespür für das lyrische Kolorit, für duftige Transparenz, weiche Schattierungen und zarte Zwischentöne beweist  Srboljub Dinic mit den Essener Philharmonikern.
Der Bund (Peter König) – Srboljub Dinic hat Graben und Bühne straff im Griff, betont mit dem Berner Symphonieorchester das Kammermusikalische, wägt die Tempi sorgsam ab und sorgt für Transparenz und Präzision.
BO (Philipp Zinniker) – Dieses Trio lässt denn auch die Qualitäten dieser Oper eindrücklich hervorheben. Igor Stravinsky hat einen collageartigen Abriss aus der Operngeschichte zusammengestellt, der einmal an die großen italienischen Meister wie Bellini und Verdi erinnert, dann wieder Anklänge an den Barock (wie Händel und Monteverdi) zelebriert, Beethoven (Fidelio) zitiert oder Mozart lebendig werden lässt. Die Zwölftonanleihen bleiben im Hintergrund, sodass letztlich ein faszinierendes, subtil montiertes und daher keineswegs willkürliches Potpourri mit Ohrwurmverdächtigen Melodien zu hören ist. Beim Berner  Sinfonieorchester ist das alles unter der engagierten Leitung von Srboljub Dinic sehr gut aufgehoben. Klangsinnlichkeit und Präzision dürfen sich hören lassen.
Der Opernfreund (N. De Phillip) – The conductor clipped the orchestra to a bare minimum and this smaller-sized orchestra tones down Stravinsky’s music and makes it more approachable fort he audience. As a result the music has a baroque touch to it and it is as if you are listening to solo instruments. In other versions I’ve seen (in Zürich as far I remember they’ve used full orchestra) the music was extremely loud, over-expressive and bombastic; totally overpowering the singers. This is not the case in this production and therefore the music rises to heights of truly tragic intensity which transcend the slightly mannered archaism but also designates Stravinsky’s reputation as a multi-genre composer.
„DER FLIEGENDE HOLLÄNDER“ – Stadttheater Bern – Premiere September 2011 
Basellandschaftliche Zeitung (Christian Berzins) – Dirigent Srboljub Dinic hält das Berner Sinfonieorchester bestens zusammen und dient den Sängern enorm. Kaum ein Ton wird zugedeckt, aber wenn es loszusprechen gilt, sind alle Orchestermänner und –Frauen an Bord. SO gelingt diesem Team ein aufwühlender und großer Opernabend.
Berner Oberlaender (Sven Peternell) – Es ließ sich vom starken musikalischen Sog mitreißen, den ganz besonders differenziertem homogen und transparent aufspielende Berner Symphonieorchester unter der Leitung von Srboljub Dinic.
Basler Zeitung (Siegfried Schibli) –  … und ließ den Dirigenten Srboljub Dinic mit dem Berner Sinfonieorchester und dem vergrößertem Chor so aufspielen, wie es eben Dinics Art ist: schmissig und sicher in der Tempowahl, unsentimental und präzis. Schon das Vorspiel zur pausenlosen Urfassung in einem Akt lässt aufhorchen: Da glühen die Streicher, und das Blech wirkt wie mit der Blechschere ausgeschnitten.
„EUGENE ONEGIN“ – Stadttheater Bern – Premiere März 2010

Berner Zeitung (Oliver Meier) – Dirigent Srboljub Dinic verzichtet auf fiebrige Dramatik und grosse romantische Gesten. Mit getragenen Tempi schafft er eine kammermusikalische Transparenz, die Ungehörtes zu Tage fördert.

Der Bund – Anders als die Regie erscheint die musikalische Leitung schlüssig. Klar und doch sinnlich sind die Klangfarben, die Srboljub Dinic dem gut disponierten Orchester entlockt. Ein pragmatisches und solides Theaterdirigat, das den Sängern und Orchestermusikern Freiräume bietet.
Besonders aufhorchen lassen das

Celloregister und die Horngruppe mit wunderschönen Kantilenen. Aber auch von den Holzbläsern sind profilierte Soli zu vernehmen. Entscheidend ist aber der warme, kompakte Gesamtklang, welcher der Deutung zu einer Geschlossenheit verhilft und dramaturgische Lücken auf der Bühne mit Wohllaut zu schließen vermag.

„LA BOHEME“ – Stadttheater Bern 2009

Aargauer Zeitung – Srboljub Dinic, Berner Chefdirigent, dosiert klug, weiß aber auch, wann es Zeit ist, loszulassen und in den Klangwolken zu schwelgen.

Berner Zeitung (Oliver Meier) – Transparentes Klangkleid – Das Berner Sinfonieorchester unter der Leitung von Srboljub Dinic fügt sich bestens ins Regiekonzept ein. Puccinis Meisterschaft im Ausmalen von inneren und äußeren Stimmungen wird plastisch, in feinen dynamischen Abstufungen zur Geltung gebracht. Leichtflüssig kommt der erste Teil daher, umso schattiger der zweite, der unaufhaltsam ins Drama mündet.

Wie Erinnerungsfetzen lässt Puccini da die bekannten Motive wieder auftauchen – abgedunkelt und zerbrechlich. Dinic arbeitet das heraus und packt es in ein schlankes, transparentes Klangkleid.

Der Bund (Marianne Mühlemann) – Musikalisch brillant und stimmlich farbenreich gestalten das Berner Sinfonieorchester unter der Leitung von Srboljub Dinic und das Sängerensemble eine im Detail poetische, szenisch jedoch ziemlich konventionelle Spielzeiteröffnung . … Das Berner Sinfonieorchester unter der Leitung von Srboljub Dinic steuert eine Fülle von vitalen, transparenten Klängen bei. Sie verleihen den nostalgischen Bildern Frische, treiben die Handlung an. Der neue Klangboden scheint sich zu bewähren, die Akustik ist hervorragend. Die großflächig verbesserte Resonanz führt zuweilen sogar dazu, dass das Orchester zu laut ist und die Sänger übertönt. Insbesondere zu Beginn des Abends. Die feinen Piani, mit denen Puccini der Liebesseligkeit ebenso Ausdruck verleiht wie dem Herzschmerz, werden erst nach der Pause hörbar.
Tagblatt – Dinic und das Berner Sinfonieorchester geben dem Werk Drive und Farbenreichtum.
SDA-ATS – Dafür ist der Abend musikalisch rundum geglückt. Dinic und das ausgezeichnet spielende Berner Sinfonieorchester gaben den ersten zwei Akten Drive und Spannung, begleiteten sensibel die Abschieds- und Todesszenen nach der Pause und brachten auch den Farbenreichtum der Partitur zur Geltung.

Optimal unterstützt wurde er (Ramon Vargas) von Srba Dinic, dem Chefdirigenten des Stadttheater Bern. Wie er mit der Württenbergischen Philharmonie Reutlingen auf Vargas einging, ihm Zeit gab, die Stimme zu entfalten, das zeugte von Umsicht und Erfahrung. Gelegenheit, sich zusätztlich zu profilieren, hatte Dinic mit Ouvertieren und Zwischenspielen, die ihn als temperamentvollen Musiker auswiesen.

NZZ (Thomas Baltensweiler) Ramon Vargas in der Tonhalle, Zürich, Tonhalle

Eine Leistung von ausserordentlichem Format verdankte das Auditorium dem Dirigenten Srboljub Dinic, der es nie an Spannung, an Dramatik und an Differenzierung fehlen liess und der die Akzente mustergültig setzte. Das  Berner Symphonie-Orchester folgte ihm untadelig: sensibel in der Tongebung, flexibel in den notwendigen Kontrasten, rücksichtvoll in der Sängerbegleitung und, nicht zuletzt, leidenschaftlich beteiligt in der geistig-seelischen Anteilnahne. Magie glanzvoller Stimmen, Bern. „Cavalleria Rustikana“ mit Agnes Baltsa und Salvatore Licitra im Stadtteater

Die musikalische leiter und Chefdirigent des hauses, Srboljub Dinic, ist ein hervorragender Begleiter und ständig Herr der Lage einer überaus ansprichsvollen Musik. Seine aufregenden und temperamentvollen tempi werden vom Orchester sehr gut aufgenommen. Seine Botschaften wurden wom Ensamble und dem Orchester verstanden und führten zu disziplinierten, respektierten Musizieren. Stadttheater Bern, Mazeppa von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Verdis „Falstaff“ ist für jedes Orchester eine echte Herausforderung. Es sind die feinen instrumentalen Anspielungen und virtuosen Kommentare, die der Sprache und die Bewegung ihre Würze verleien. Srboljub Dinic (musikalische Leitung) setzte den Schwung dieser Musik sowie deren lyrische Kostbarkeiten mit dem Berner Symphonie-Orchester mit viel Feingefühl und Präzisien um. Inbesondere die Sicherheit in der Tempi und in den sich überzeugenden dramatischen Kontrasten verdienen ein Kompliment. Stadttheater Bern, Hinressende Besetztung

Die Berner Wiedergabe profitiert zunächst von der ebenso spannungserfüllten wie hochdifferenzierten Interpretation des Notentextes durch das vorzäglich disponierte und offenbar in konsequenten Proben mustergültig vorbereitete Berner Symphonie-Orchester unter der mitreissenden Leitung des Chefdirigenten Srboljub Dinic, der mit dieser „Wally“ wohl bisher reifste Leistung zeigt. Oper „Wally“, Stadttheater Bern

Am Pult des wie gewöhnt kultiviert, flexibel und tonschön musizierenden Berner Symphonie-Orchesters steht Srboljub Dinic – und fast scheint es, als ob er sich in Verismo-Oper ganz besonders wohl fühlt. Er diferenziert sensibel, vertraut auf bemerkenswert feine Piano-Effekte unnd greift nur dort zu heftigen Fortisimo-Ausbrücken, wo Partitur und Handlung dies zwingend vorschreiben. Erschütternde Verismo-Oper, „Madam Butterfly“, Stadttheater Bern

Das mit dem Hand von Srba Dinić unterschriebenes   Orchester, hat raffiniert und kräftig, mit  den Details der großen Schönheit, gespielt.

Milenio, Die Oper Don Giovanni

Von der musikalische Seite gesehen, ist es ganz sichtbar, daß Engagement von Srba Dinić als Chef dieses Hauses der größte Erfolg dieser Direktion ist. Riesengroße „Erleuchtung“ des Orchesters Bellas Artes, mit sehr präzisen Tempi und Artikulation, sowie gepflegtem Klang in allen Orchestersteilen. Absolute Kontrolle des Geschehens in der Szene, nicht nur in der Begleitung, sondern auch in äußerst präziser Arbeit an musikalischer  Struktur mit allen Solisten. Immer transparent.

El Universal, Oper Don Giovanni